Kurzgeschichte

Ralf-Axel Krause,

Telefon: (+49) 180 5 – 66 88 28


Cybermobbing – und keiner hilft !

Sehr geehrte Damen und Herren ,

in diesem Schreiben möchte Ihnen hier den Fall über die kriminellen Angriffe auf meine ehemalige Verlobte und mich vorstellen.

Diese Sache klingt so böse und verworren, dass sie kaum glaubhaft wirkt mag. Aber es ist die bittere Wahrheit und so etwas passiert mitten in Deutschland. In dem Land von Goethe, Schiller, Kant und Bach. Alles was ich hier zu berichten habe ist nachweisbar und auch in den Akten der Staatsanwaltschaft zu finden. Ich versichere, das diese Geschichte der vollen Wahrheit entspricht und bin sofort bereit dies an Eides statt zu versichern.

Ich bin seit März 2011 Opfer von Cybermobbing / Cyberstalking. Meine ganze Existenz ist dadurch kaputt gegangen. Ich bin krank geworden und zu guter Letzt hat sich auch meine Verlobte von mir getrennt.

Ich bin einer von mittlerweile ca. 2 Millionen Fällen pro Jahr ( Stand von 2011 – die Zahl der geschädigten hat sich bis heute bei weitem erhöht ), die in unserem Land der Straftat Cyberstalking ( § 238 StGB, die Nachstellung u.a ) hilflos unterliegen. In der PKS werden jedoch Cybermobbingfälle nicht erfasst. Die Statistiken zeigen aber trotz alledem erschreckende Zahlen auf, wie z.B. aus 2014: Hier wurden über 49.000 ( ! ) Straftaten aus Cybercrime wie Computerbetrug, Abfangen und Ausspähen von Daten, Fälschung beweiserheblicher Daten, Täuschung im Rechtsverkehr, Datenveränderung, Computersabotage, Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten bei Datenverarbeitung. Nach einer Erfassung der ARAG-Versicherungen liegt der wirtschaftliche Schaden durch Cybermobbing bei 3 Milliarden € / Jahr.

Wie bereits erwähnt, wurde meine Existenz weitgehend zerstört. Meine damalige Verlobte war 2 mal wegen einem Suizid im Krankenhaus und ich hatte einen „versuchten Schaden“ von nun mehr über 100.000,- € abzuwehren. Darüber hinaus bin ich so derartig krank geworden, das ich nun seit 2012 ärztlich behandelt werden muss.

Zu meiner Person:

Ich heiße Ralf-Axel Krause und bin am 20. Dezember 1964 in Berlin-Spandau geboren worden. Ich bekomme seit 1998 eine kleine Erwerbsunfähigkeits-Rente, die ich damit aufbessert habe, das ich selbstständig als Musiker und Musiklehrer gearbeitet habe. Ich spielte bis März 2012 Bass in einer Jazz-Band und ich unterrichtete, auch viele junge Menschen, in Gitarre, Bass und Piano. Ich habe dafür auch Kurse für Kirchenmusik ( C-Schein ) und für Pädagogik besucht. Leider konnte ich aber wegen den anhaltenden Bedrohungen im letzten Jahr, nicht mehr Live spielen und viele Schüler sind mir weggelaufen.

Zu der Situation meiner damaligen Lebensgefährtin:

Mein damalige Verlobte ist in Brandenburg zur Welt gekommen. Sie ist in einem kleinen, beschaulichen Ort im Norden des Landes groß geworden und lebte, als wir uns kennenlernten, zunächst in einer betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit psychischen Krankheiten und Persönlichkeitsstörungen in der Nähe von Potsdam.

Als ich die junge Frau im August 2010 kennengelernt habe, hatte diese ein schweres, durch Misshandlung bedingtes Trauma mit deutlichen Borderline Symptomen gehabt. Meine Verlobte war schwer anorexisch, wog nur noch knapp unter 40 kg bei einer Körpergröße von ca. 163 cm. Sie war in einem psychisch äußerst instabilen Zustand. Sie litt unter Depressionen mit selbstverletzendem Verhalten und war suizidal. Dazu durchlebte sie auch sog. Derealisationszustände. Anscheinend ist dies durch frühkindliche ( sexuelle ) Misshandlungen durch die Mutter begründet.

In diesem Zustand wurde sie aus einer schützenden Einrichtung, in eine 4-Zimmer Wohnung, gelegen im 4ten Stock einer Plattenbausiedlung ( Potsdam-Schlaatz ) entlassen. Die Betreuung endete bereits nach 14 Tagen und der Mietvertrag war auf 3 Monate befristet. Anschließend war sie sich dann selbst überlassen. Es hieß, sie sei nicht sozialisierbar gewesen. Wenn das nicht so tragisch wäre, würde ich darüber gerne laut lachen.

Auf Ihrem Weg in die Heilung, ist sie darüber hinaus – und nach eigenen Angaben – noch von einem Krankenpfleger in Potsdam sexuell missbraucht worden und von dem selben Menschen auch von Tavor® ( Lorazepam ) abhängig gemacht worden. Nach Aussagen des Arztes, der dann später den Entzug geleitet hat, ist Tavor ein sog. Benzodiazepin und eines der schlimmsten Betäubungsmittel, die wir hier in Deutschland haben. Im Internet ist zu finden, das Tavor wohl auch als sog. „Knock-Out-Droge“ verwendet wird.

Das Verfahren gegen den Krankenpfleger wurde aus Mangel an Beweisen eingestellt. Die Beweise lagen unter anderem auf einer CD, die wir per Einschreiben an die zuständige Staatsanwaltschaft geschickt haben. Auf dieser CD waren u.a.a. Bilder und Videos von diesem Missbrauch. Die Staatsanwaltschaft behauptet, das die CD nie bei ihnen angekommen ist. Anscheinend arbeitet der mutmaßliche Täter immer noch in der selben Klinik.

Nachdem ich über diesen Fall erfahren habe, habe ich sofort das Landesgesundheitsministerium in Potsdam informiert und habe die junge Frau zu mir geholt. Ich wusste schon, auf was ich mich da einlasse, aber ich konnte nicht anders. Es hätte mir das Herz gebrochen und ich hätte nicht mehr in den Spiegel schauen können, wenn ich mich da nicht eingemischt hätte und es hätte irgendwann geheißen, das in Potsdam eine junge Frau aus dem Fenster gestützt sei.

Soweit zu dem Zustand meiner damaligen Verlobten.

Zur Sache:

Wir lebten, gemessen an dem Gesundheitszustand meiner Verlobten zunächst recht unbeschwert. Ich habe Musikunterricht gegeben, hat ein gutes Auskommen, war gesund und stabil.

Aber dann kam der Horror. Seit dem 26. März 2011 wurden meine Ex-Verlobte und ich, nun in übelster Form über das Internet gestalkt, gemobbt und betrogen. Hätte man mir einen Tag vor diesen Attacken erklärt, das es sowas gibt und das mich das auch erwarten kann, hätte ich es nie geglaubt und hätte wahrscheinlich auch noch laut gelacht ! Aber so ist nun mal: 1. kommt es anders und 2. als man denkt.

Am Montag, den 28. März 2011 habe ich nun bei der Polizeiwache in unserer Stadt eine Anzeige gegen unbekannt gestellt.

Zunächst bekam ich „nur“ E-Mails mit bedrohlichem Inhalt. Man meinte, ich solle die Stadt verlassen, da ich pädophil wäre. Man würde mir schlimmes antun wollen. Diese Mails kamen dann in wöchentlichen Abständen und es steigerte sich dann auch in immer abstrakteren Formen. Die Form, wie man mich misshandeln will, ging ins Absurde und auch, was ich alles getan haben sollte,

entsprach überhaupt keiner Realität.

Ich versichere reinen Herzens und bei Gott: Ich habe nie in meinem Leben weder einem Kind, noch einem anderen wehrlosen, oder kranken Menschen irgendeinen Schaden zugefügt. Im Gegenteil, ich habe mich immer für kranke und arme Menschen eingesetzt und werde es auch weiterhin tun. Da haben mich diese kranken Straftäter nicht brechen können.

Was zunächst als böser Witz aussah, war eine Äußerung der Täter, das ich keine Chance gegen Sie hätte. Sie würden auch bei der Polizei und beim Anwalt sitzen und würden mich, so sinngemäß, im Griff haben. In der Tat ist es so, das ich auf dem ganzen Schaden hängen geblieben bin und die Täter bis heute auf freiem Fuß sind. Man kann nicht mal sagen, wer es war. Die Polizei hingegen, meinte zu Beginn der ganzen Odyssee, das sie die Täter in 2-3 Tagen hätten. Dies zog sich aber leider nun bis heute raus.

Die Täter erstellten im Laufe der Zeit bei sogenannten sozialen Netzwerken wie Facebook und MySpace, Hetzseiten gegen mich mit abscheulichen Inhalt. Man kontaktierte sämtliche Freunde und Kollegen von mir und verbreitete furchtbare Lügen. Man wurde in den Lügen über mich präziser und behauptete unter anderem, das ich vor 16 Jahren ein 12jähriges Mädchen sexuell missbraucht hätte. Diese würde sich nun die Zunge abbeißen und würde sich alle Finger abhacken. Angeblich hätte diese Frau auch ein Kind von mir. Eine ohne Frage widerliche und abstrakte Geschichte und für jeden, der von Misshandlungen etwas versteht, ist dies die kranke Phantasie von Menschen mit Halbwissen. Meine Befürchtungen waren aber auch: “Wie denken die anderen, die nicht über Bildung verfügen und vielleicht etwas rustikaler Natur sind ?“ Wird mich hier ein wütender Mob durch die Stadt prügeln wollen ? Wer so eine Form der hinterlistigen und feigen Hetze und Verleumdung nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, was Ängste mit einem Menschen alles machen können.

Die Täter ließen keine Gemeinheit aus. Man machte Bestellungen auf meinen Namen bei verschiedenen Versandhäusern, wie z.B. auch Amazon, Ebay und vieles mehr.

Ferner hatten die Täter auch bei Ebay-Kleinanzeigen auf Annoncen geantwortet und den Inserenten erklärt, das ich Interesse an Autos hätte. Daraufhin hatten wir bis zu 600 Anrufe am Tag, über eine Woche lang. Unsere Telefone ( Handy und Festnetz ) waren so blockiert, das wir selber nicht mehr heraus telefonieren konnten.

Wir, das heißt meine Familie und mein recht klein gewordener Freundeskreis, fragen uns alle, was für ein kranker und abstrakter Mensch hinter diesen Taten stecken muss, der so brutal und feige 2 unschuldige Leben zerstören will. Insbesondere das, von einer ohnehin schon geschundenen kranken Frau, die hier lediglich gesund werden wollte.

Da uns wirklich niemand helfen konnte und auch die Ermittlungsbehörden aufgrund der bestehenden Gesetzeslage blockiert waren. Bereits im Jahr 2012, habe ich mich mit Bitte um Rat und Hilfe, an viele Institutionen gewannt, unter anderem auch an unsere

  • Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel,

  • den Bundespräsidenten Herrn Gauck,

  • den Bundesinnenminister Herrn Dr. Friedrich,

  • die Bundesjustizministerin Frau Dr. Leuthäuser-Schnarrenberger,

  • den deutschen Bundestag ( Petitionsausschuss ),

  • den Generalbundesanwalt,

  • an den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages

  • und das Bundeskriminalamt.

aber niemand konnte mir und meiner damaligen Verlobten helfen, oder wenigstens einen Ratschlag erteilen. Man bekundete zwar Mitgefühl, aber die Antworten waren teilweise dahingehend erschreckend, da man aus sog. verfassungsrechtlichen Gründen ( Gewaltenteilung ) keine Hilfe geben durfte, was ja auch grundsätzlich erstmal richtig ist. Ich hätte mir in dieser Zeit ber gewünscht, das unsere Politiker wenigstens im Stande wären, ein tiefgreifendes Problem aufzunehmen, um es vielleicht sogar zu beenden.

Mittlerweile redet man ja schon viel offener über Cybercrime, Cybermobbing und Stalking, wie in der Legislatur einer schwarz-gelben Regierung und wir haben auch eine Vorratsdatenspeicherung, die ja nach Angaben der Ermittler die in meinem Fall tätig waren, das einzige Mittel sei um die Täter zu stellen. Es ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber er geht in die richtige Richtung.

Aber die Ermittlungsbehörden sind anscheinend bis heute machtlos und wissen nicht, wo die Fahndung anzusetzen ist. Ein Grund dafür war, wie bereits erwähnt, die fehlende Vorratsdatenspeicherung, oder ein Aquivalent. Nun – mit dem Stand vom 26. Dezember 2015 – haben wir eine Vorratsdatenspeicherung, aber die Täter haben seit dem – aber vielleicht nur erstmal – abgelassen.

Wir waren auch mit der Geschichte schon im Fernsehen, aber alles was dabei raus gekommen ist, ist, das ich nun wegen Beleidigung angezeigt bin und mir einstweilig untersagt wurde, meine Vermutungen hinsichtlich etwaiger Täter, zu äußern.

Ich lebte nun mit meiner Verlobten, völlig isoliert. Auf Weisung der Polizei, sollten wir uns zunächst möglichst aus allen sozialen Bereichen zurückhalten. Da die Täter bislang noch auf freiem Fuß sind, kann ich bis heute niemanden mehr trauen und ich muss in der Tat aufpassen, mit wem ich mich über bestimmte Dinge unterhalte.

Weiter hatten die Täter Annoncen auf meinen Namen im Internet und in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht. Es wurde u.a. geschrieben, das ich eine Frau suche und in einer anderen Annonce, das ich meine Firma auflöse und meine Musikinstrumente verschenke. Alleine das so etwas möglich ist, ohne einen Täter ermitteln zu können, ist für meine Begriffe schon grenzwertig.

Es war mir fast unmöglich, diese auf meinen Namen geschalteten Annoncen und Einträge aus dem Internet zu entfernen, bzw. ist es auch nicht möglich etwas dagegen zu unternehmen, wenn sich dritte Personen – Wie bereits weiter oben erwähnt, bei Ebay Kleinanzeigen, oder Amazon – unter falschen Angaben, Interesse an dort angebotener Ware heucheln, oder diese auf „Ihren“ Namen bestellen. Auch hier sollten seitens der Politik effektivere Maßnahmen gegen den sog. Identitätsdiebstahls getroffen werden.

Bis vor ein paar Monaten konnte man noch einige sehr heftig deformierende Sachen bei Google über mich finden. Wenn jemand meinen Namen bei Google eingeben hat, wurde durch die Autovervollständigung auf „Ralf-Axel Krause Kinderschänder“ verwiesen.

Was sollte ich noch tun, um hier einen Schaden abzuwehren ? Warum war es immer noch nicht möglich die Betreiber, auch Google, in die Verantwortung zu nehmen ? Die Antworten der Betreiber waren sehr spärlich. Wenn man dort um Mithilfe, oder gar um Löschung gewisser Einträge gebeten hat, bewegte sich so gut wie gar nichts.

Da ich anregen wollte, die Betreiber dieser Foren, mehr in die gesetzliche Verantwortung zu nehmen, habe ich auch die damalige Bundesministerin für Verbraucherschutz am 30. Mai 2012 mit entsprechenden Vorschlägen angeschrieben. Frau Aigner hat sich bislang noch nicht gerührt, obwohl man auf der Homepage Ihres Ministeriums ausdrücklich für Verbesserungsvorschläge geworben hatte. Nun ist mittlerweile jemand neues in diesem Amt. Auf eine Resonanz brauche ich wohl nicht mehr zu hoffen, aber vielleicht nimmt man sich der Sache ja doch noch mal irgendwann an. Wer weiß was hier noch passieren muss …

Ähnlichen Terror erlebte auch ein Anwalt und seine Angestellten, der mich zeitweise Vertreten hat. Seine Kanzlei wurde über einen längeren Zeitraum mit Telefonterror stillgelegt und seine Angestellten wurden schwer bedroht. Auch hier wurde angekündigt, das diese u.a. vergewaltigt werden sollten.

Die Täter habe auch willkürlich fremde Personen in meinen Namen angeschrieben. Diese wurden dann beschimpft und beschuldigt, mich denunziert zu haben. Also man hat quasi so getan, als wenn ich X-beliebige Menschen beschuldigen würde. Komischer Weise geschah das nachdem ich die vorgenannten Einstweilige Verfügung bekommen habe. Das Feedback was ich dann von diesen Leuten bekam, war sachlich natürlich zu verstehen, aber es war einfach nur grausam.

Dann bekamen wir sogenannte „Voice-SMS“ mit ebenso sehr beleidigendem und grenzwertigem Inhalt. Die Täter machen sich über mich lustig, weil die Ermittlungsbehörden sie nicht ausfindig machen können. Sie glauben gar nicht, wie demütigend das ist und wie das an die Substanz geht.

Alle eingegangenen Beschimpfungen und Bedrohungen habe ich immer zur Polizei, bzw. direkt an die Staatsanwaltschaft weitergegeben und ich habe auch das befolgt, was man mir dort geraten hatte.

Als ich einmal in meiner Not den Notruf 110 gewählt habe, weil man uns angekündigt hat ein Strengstoffattentat ( Zitat: „Weißt Du was RGX ist ?“ ) auf uns auszuüben, bzw. in unserer Wohnung ein Osterfeuer zu legen, sagte mir der Polizist mit fast schon lachender Stimme: „Was meinen Sie denn, was wir jetzt für Sie tun können ?“ Ich möchte Form und Inhalt dieser Antwort nicht moralisch bewerten, aber ich möchte doch mal anheim stellen, den zuständigen Polizeiorganen eine kleine kommunikationspsychologische Ausbildung zu ermöglichen, oder zumindest darauf verweist, wie man mit Opfern spricht. Auch, oder insbesondere, wenn man zunächst als Polizist nichts unternehmen kann.

Die Polizisten in der hiesigen Wache haben uns empfohlen, beim „Weißen Ring“, eine deutsche Opferhilfe, vorzusprechen. Dies hatten wir bereits schon vorher in beiden Fällen getan. Also bei dem Missbrauchsfall meiner damaligen Verlobten und in dem Stalkingfall. Beide Fälle wurden ziemlich sachlich und kalt am Telefon abgewehrt. Man meinte sinngemäß: „Das wären keine Fälle, in dem der Weiße Ring helfen könne.“

Das eigentlich erschreckende an dieser Sache war aber folgendes: Der Weiße Ring wird in dem Landkreis in dem wir wohnen, durch einen Anwalt vertreten der eine Praxisgemeinschaft mit dem Anwalt hat, der die Personen vertritt, die meinen ich würde sie öffentlich als als Täter denunzieren und beschuldigen.

In diesem Zeitraum haben die Täter es sogar gewagt, 8000,- € als eine Spende an den Weißen Ring von meinem Konto abzubuchen. Nicht einmal hier kam irgendeine Unterstützung von diesem Verein. Wir wurden sehr barsch am Telefon behandelt. Es kam mir vor, als wenn wir eine Enttäuschung gewesen wären, da die 8000,- € nun hinfällig waren. Ist das wirklich noch ein Zufall ?

Selbst die damalige Bundesjustizministerin, Frau Leutheuser-Schnarrenberger, die von mir darüber in Kenntnis gesetzt wurde und in diesem Verein selbst im Vorstand sitzt, ist mein keiner Silbe auf dieses Verhalten eingegangen. Wenn ich diese Dame heute noch im Fernsehen sehe und mit Verlaub bemerke, wie sie sich emotionslos gegen eine Vorratsdatenspeicherung einsetzt, wird mir Angst und Bange.

Da wir uns nun hilflos und „vogelfrei“ fühlten und wir keinen anderen Ausweg mehr gesehen haben, wie in die Offensive zu gehen, haben wir den Rat eines Privatdetektiven angenommen und uns ans Fernsehen vermitteln lassen. Es kam ein Filmteam von Focus-TV ( Sat 1 ) vorbei und unsere Geschichte wurde gedreht. Die Ausstrahlung war am 30. Oktober 2011.

Im Übrigen ist es auch hier selbst durch das Fernsehteam nicht möglich gewesen, jemanden von MySpace, Facebook, Google und Co. vor die Kamera zu bekommen, um mit denen über die Verantwortung zu reden. Über dieses Verhalten sollte sich allerdings jeder selber seine Meinung bilden.

Die Staatsanwaltschaft hat nun den Fall nach den Dreharbeiten wieder aufgenommen. Da sich bei mir Zeugen gemeldet haben, die meines Erachtens nach, sachdienliches liefern konnten.

Nach der Ausstrahlung dieser Sendung, hatte ich nun, wie bereits erwähnt, eine Anzeige bekommen und eine einstweilige Anordnung, das ich mich nicht darüber äußern darf, wen ich als Täter in Betracht ziehe. Obwohl ich eigentlich nur mit den gewissen Personen reden wollte, um dort einen Verdacht auszuschließen. Es tut mir Leid, wenn da tatsächlich die falschen Leute zu Schaden gekommen sind, das war nicht meine Absicht. Leider machten die Täter, wer es auch immer ist, auch danach unverdrossen weiter.

Ich versuchte die einstweilige Anordnung, die die etwaigen Täter gegen mich erwirken konnten, abzuwehren und bin auch in 2ter Instanz vor Gericht gescheitert, obwohl wir beweisen konnten, das die Beweismittel der Gegenseite verfälscht waren. Ich bin kein Jurist und muss auf dem Vertrauen, was mir Fachleute darüber sagen Ich fand aber, diese Verfahren hatten was grenzwertiges.

Da ich nun darauf „ver“-urteilt werden kann, entweder eine Strafe über 10.000,- € zu bezahlen, oder ersatzweise bis 6 Monate in Haft gehen kann, ist zu erwarten, das die Täter hier alles tun werden um mir auch diesen Schaden zu zufügen. Dies wurde relativ schnell nach diesen Verfahren, durch die Blume, angekündigt. Bis lang ist aber alles ein Glück ausgeblieben.

Ich hatte, wie bereits schon beschrieben, dem Bundesministerium für Verbraucherschutz einen Verbesserungsvorschlag gemacht in dem ich versuchte anzuregen, es unmöglich zu machen, das jeder beliebe Bürger die Daten eines Dritten nehmen kann, damit ein Profil z.B. bei Amazon, oder Ebay eröffnet und unerkannt einen Schaden verursacht, der weit über das hinausgeht, was selbst die Manager der genannten Firmen verdienen. Seitens von Amazon und von Ebay wurde mir fernmündlich mitgeteilt, das es nicht möglich sei, einen Namen zu „blacklisten“ bzw. aus dem System fernzuhalten. Man ist dann als Opfer diesen fiesen Attacken grenzenlos ausgeliefert. Darf so etwas sein ?

Die Polizei, die für mich zuständig war, habe ich immer für unterstützend und fürsorglich gehalten. Man meinte dort, das man so einen heftigen Fall noch nie gehabt hat. Später habe ich mich dann gewundert, warum ich nie Antworten auf schriftlich gestellte Fragen bekommen habe. Es wurde uns auch immer mehr angekündigt, wie im Endeffekt passiert ist. Der Grund dafür ist nur sehr wage zu vermuten.

Ich habe später erfahren müssen, das meine geschiedene Frau, die sogar mal von der Polizei als verdächtig eingestuft wurde ( Zitat: „Die meisten Stalker seien wohl Ex-Partner“ ), eine Aussage gemacht hat, in der sie mich für psychisch Krank erklärt hat. Es wurde u.a. gemeint, ich hätte das selber inszeniert um Aufmerksamkeit zu erwirken. Die Polizei hat sie für glaubhaft erklärt und geraten das Verfahren zu schließen. War man hier vielleicht überfordert und von daher froh, dass das Verfahren vom Tisch war ?

Nach Auskunft der Ermittlungsbehörden war die Vorratsdatenspeicherung, oder ein Äquivalent, genau das, was unsere dämonische Odyssee sofort beenden könnte. Wenn diese nicht ein Glück im Herbst 2015 eingeführt worden wäre, hätten wir in unserem Land keinen Schutz mehr gehabt und wären wahrscheinlich diesem Terror bis zur Vernichtung ausgesetzt gewesen. Sollten wir denn etwa auswandern ? Wäre das vielleicht eine einzige Möglichkeit gewesen, den Terror zu beenden und Frieden zu finden, aber wohin ? Wir kennen keinen, im Ausland wo wir hätten hingesehen können und meine Verlobte hätte es auch nicht mittragen können. Es wäre auch nur eine andere Form der Zerstörung unseres Lebens gewesen.

Warum gab es in meinem Fall nicht einen sog. „Profiler“, Internetspezialisten oder andere Fachkriminologen, die nach den Tätern suchen konnten ? Hätte es nicht doch irgendeine Form der Überwachung meiner E-Mailadresse, oder eine spezielle Form der Rückverfolgung des Versenders geben können ? Warum ist nie etwas ausreichendes geschehen ?

Ich habe auch bei der Staatsanwaltschaft einen Gutachter für Linguistik, Herrn Prof. Dr. Drommel beantragt. Dies blieb jedoch komischer Weise ohne Antwort. Herr Dr. Prof. Drommel kann an Hand von Satzbauten und Wortwahl ,Täter ermitteln und ist auch als „der Sprachdetektiv“ bekannt. Ich dachte: „Wenn wir die Datenvorratsspeicherung schon nicht haben, dann muss es doch wenigstens ein Äquivalent geben, …“ oder habe ich das falsch gesehen ?

Auf Empfehlung einer weiteren Fernsehproduktionsfirma hatte ich Kontakt zu einem renommierten Münchner Anwalt für Stalking und Mobbing bekommen. Herr Dr. Etzel aus München, war so frei und hat mit mir am Telefon ein sehr nettes und informatives Gespräch geführt. In diesem Gespräch wurde mir zu meinem Verwundern erklärt, das es u.U. gar nicht nötig wäre eine Vorratsdatenspeicherung haben zu müssen und das es durchaus möglich wäre, das die Staatsanwaltschaft in Kiel keinen Anlass sehen würde, diese Sachen zu behandeln. Ich war erschrocken ! Wie deckt sich denn das mit den Aussagen der Polizei ? Uns wurde immer wieder beteuert, das es ohne die Vorratsdatenspeicherung nicht ginge und man machtlos sei.

Zu meinem weiteren Erstaunen meldete sich am 27. April 2012 die Journalistin Inken Ramelow ( Hamburg-On-Air ) bei mir und fragte, ob sie meinen Fall in der Sendung „RTL-Extra“ bringen dürfte. Ich willigte dankend ein und am nächsten Tag waren auch gleich die Dreharbeiten. Die findige Journalistin recherchierte und fragte auch mit meiner Genehmigung bei der Staatsanwaltschaft in Kiel an. Die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft war entsetzlich. Man meinte wohl Sinngemäß, „ … das dies ja nicht mehr wäre wie ein Nachbarschaftsstreit und man hätte kein Interesse diesen Fall zu bearbeiten. Den Parteien wird empfohlen die Sache in der Privatklage zu klären …“ Das war nun wieder ein richtig böser Schock für uns.

Frau Ramelow meinte, das es sein könnte, das hier die „Strafvereitelung im Amt“ vorliegen könnte. Ich kenne mich da nicht mit aus und muss das glauben, was man mir erzählt.

Dazu fehlen mir die Worte. Nun lebten wir zu diesem Zeitpunkt 1 ½ Jahre in Todesangst, werden immer kranker, müssen hilflos zusehen wie unsere Existenz kaputt gemacht wird und dann sowas ? Wir beten jeden Morgen, das uns die Polizei endlich helfen kann und das endlich was passiert und dann kommt so ein Ergebnis ? Wir sind belogen und betrogen worden. Darüber hinaus kann uns keiner Sagen, wie lange wir noch mit diesem Trauma leben müssen. Es wird lange dauern, bis wir diese ganze Odyssee endlich verarbeitet haben und wieder am normalen Leben teilhaben können. Ich habe bis heute damit zu kämpfen.

Leider konnte der Fall dann doch nicht gesendet werden und ist von der RTL-Extra Redaktion auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Auch wieder mal eine Hilfe, die versagt hatte ?

Wir waren in einer sehr unglücklichen und verzweifelten Lage: „Wer kann uns überhaupt noch helfen ? Gibt es überhaupt jemanden der etwas tun kann ? An wen können wir uns wenden und was gibt es endlich für eine Lösung um die Täter zu überführen ? Der Terror muss ein für alle mal aufhören …“ Ich denke auch, das ich diese Fragen nicht nur auf uns beziehe, sondern auch im Namen aller Opfer und Betroffenen frage. „Unsere Freiheit, die uns der Rechtsstaat im eigentlichen Sinne garantiert, ist uns auf eine ziemlich fiese Art genommen worden. Wer möchte das verantworten ?“ Waren unsere Gedanken …

Wir hatten am 10. Juli. 2012 einen Exklusivvertrag mit einer Fernsehproduktionsfirma aus Berlin, die auf einem deutschen Privatfernsehsender Stalkingfälle aufklären will, zu unserem Cyberstalkingfall unterschrieben. Dieser Vertrag galt zunächst bis zum 31. Dezember 2012. Ob wohl der Vertrag nun schon längst ausgelaufen ist, hielt diese Firma noch bis Mitte April 2013 Kontakt zu mir. Ich habe immer gehofft, das man mit diesem Mittel an die Täter kommen wird. Die Redakteure meinten, das man es schaffen könnte und man hatte mir auch versprochen, alles dafür zu tun. Nach alldem was bis jetzt passiert ist, will ich einfach realistisch sein und nur das glauben, was ich wirklich sehe. Die Dreharbeiten wurden immer wieder auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben und ich bekomme keine Informationen über das, was in meinem Fall geplant, oder ggf. auch schon ermittelt wird. Mein derzetiger Rechtsanwalt meinte, das ich ich hier einen sog. Knebelvertrag unterschrieben hätte und ich keinerlei Rechte an irgendetwas hätte. Am 11. April 2013 habe ich die Produktionsfirma mit der Bitte angeschrieben mir mitzuteilen, ob es überhaupt noch Interesse an meinem Fall geben würde. Jegliche Antwort blieb bislang aus. Bei einem letzten Telefonat, Mitte April 2013 mit einem Redakteur, der sonst mindestens einmal die Woche mit mir gesprochen hatte, habe ich auch noch mal darum gebeten, mir dies mitzuteilen. Auch hier erfolgte keine Reaktion. Ich bin sogar der Meinung, das diese Redaktion gegen mich gearbeitet hat und nie auf meiner Seite war.

Wir waren verwirrt und restlos verzweifelt und wir wussten keinen Ausweg mehr. Man kann es nur mit den Worten erklären, die Jemand über sein Erlebnis mit der Bombardierung europäischer Großstädte im 2ten Weltkrieg genutzt hat. „Man kann dem nicht entfliehen und es gibt keine Hilfe, selbst der tiefste Keller ist eine Gefahr.“ Unsere Geschichte ist fast so unglaubwürdig, wie sie gemein ist. Aber es ist leider Gottes die Wahrheit und wir mussten das alles so erleben.

Die Täter haben sich Ende 2012 mit einem Eintrag im Gästebuch meiner Homepage bei mir gemeldet. Der Inhalt war vergleichsweise harmlos:

Du scheinst wirklich nicht zu raffen worum es hier geht, aber was kann man auch von einem solchen päderasten wie dir erwarten. Axel es geht nur um DICH, von Anfang an nur um DICH! Dein kleiner Straßenköter Shiva, ist für uns nur Mittel zum Zweck. Und wenn sie drauf geht? Was soll’s. Sie ist eben nur Kolleteralschaden. Und je eher du das begreiffst desto besser für Sie Da wir aber wissen das du den vorher genannten Satz aufgrund deiner Zurückgebliebenheit nicht raffen wirst werden wir es DIR elenden Kinderficker etwas deutlicher beschreiben.>> Trenn dich von Ihr, denn sonst bringst du ihr noch den Tod! Oder merkst du nicht wie sie wegen dir Ratten-Axel Krause leidet. Überleg dir mal was sie alles durchmachen musste. Und auch bald wieder durchmachen wird. Trenn dich von Ihr und unterlasst jeden Kontakt miteinander. Aber wenn Sie und Ihr Leben dir nichts bedeutet und Sie für dich weiterhin einen „Kugelfang“ darstellen soll,dann bleib ruhig weiter mit Ihr zusammen. Genieße die Ruhe vor dem Sturm. PS: An Sicherheit scheint dir noch immer nicht viel zu liegen.Wir sehen uns Axel. Wir sehen uns! Mit freundlichen Grüßen Dein ca. 2738m (auf Route 3.1) entfernt wohnender Todesbote.

Seit April 2013 haben sich die Attacken gegen uns erstmal minimiert.. Ich weiß nicht, ob die Täter noch weiter machen, oder was sonst noch passiert.

Mein Hausarzt, hat mir eine sog. „posttraumatische Belastungsstörung“ attestiert. Ich leide – je nach Punkt mehr, oder weniger – unter folgenden Symptomen:

  • Stressasthma,

  • Angstzustände,

  • paranoide Symptome ( Verlust des Einschätzungsvermögens über die, die mir gutes, oder schlechtes wollen ),

  • motorische Ausfälle, Tremolo in den Händen und Armen,

  • Körperschmerzen, Lähmungen,

  • sprachliche Defizite wie Stottern, sog. Rösselsprünge, „den Faden verlieren“,

  • Verlust der Merkfähigkeit im Kurz- und Langzeitgedächtnis, Gedankenverlust,

  • deutlich weniger Konzentrationsvermögen.

Ich war mittlerweile auch kurzfristig in psychologischer Behandlung. Der Therapeut meinte, ich solle seinen Namen da nicht mit rein ziehen und vermittelte mich an einen Kollegen, der, wie er sagt, eine verhaltenstherapeutische Maßnahme mit mir machen könne. Das wäre besser für mich und er selber sei nur ein Analytiker. Ich habe fast ein Jahr darauf gewartet, dass diese Therapie endlich los geht. Aber ich bin schon seit 2013 und bis heute regelmäßig dabei.

Ich konnte nun endlich eine Traumatherapie bei einem Psychologen in Bad Segeberg machen. Im Rahmen dieser Therapie habe ich versucht unter der Leitung der Arbeiterwohlfahrt ( K.I.S. ) eine Selbsthilfegruppe für Cybermobbing / -stalking aufzubauen. Auch in diesem Rahmen habe ich eine menge grenzwertiger bis bösartiger Zurückweisung erfahren. Genaueres hierüber, habe ich in meinem Buch „Volkssport Cybermobbing“ beschrieben.

Trotzdem alledem ist mein Leben nicht mehr das, was es mal war. Ich habe eine Sozialphobie, traue mich nicht mehr unter Leute, gehe kaum noch aus dem Haus. Musik machen, vor oder mit anderen Menschen, ist auch kaum noch möglich. Auch der Rattenschwanz dieser Attacken ist noch sehr schmerzlich. Die Selbsthilfegruppe liegt auf Eis weil es anscheinend niemanden gab, der sich dafür interessiert hat. Meine Hilfe, die ich anderen Opfern angeboten habe wurde arrogant abgelehnt und selbst die Kirche hat mich wie einen räudigen Hund vor die Tür gebeten.

Die Attacken gegen mich haben sich in 2013 – wahrscheinlich mit Einführung der sog. Bestandsdatenreglung ( § 100j ZPO ) – fast bis auf 0 minimiert. Nun kann mir aber keiner sagen, ob diese Täter noch weiter machen, oder ob es das jetzt war. Wollen wir hoffen, das es so bleibt.

Wenn ich nun bilanzierend auf diesen Fall zurückschaue, muss ich feststellen, das ich in diesem Krieg völlig alleine war. Die, die mir hätten helfen müssen, konnten nicht, weil die Politik das Werkzeug ( Vorratsdatenspeicherung o.ä. ) nicht bereitstellt hatte. Die, die hätten helfen können, entpuppten sich als Luftblasen. Es war fast niemand da. Weder die Kirche, noch ein Opferverband. Selbst zu einem Facharzt zu gelangen, war sehr schwer.

Für meine schwer kranke Verlobte war dies nun der nächste Albtraum den sie durchlebt hat. Sie ist ja nicht nur von Potsdam hier hochgezogen, weil wir uns verliebt haben, sondern weil sie auch dort, wie bereits beschreiben, dem Tod geweiht war. Sie hat hier – trotz allem und was sehr bewundernswert ist – neuen Lebensmut gefunden und ist auf dem besten Wege immer gesünder zu werden. Nun kommen diese kranken Straftäter und machen alles ohne Rücksicht wieder kaputt. Sie hat hier die besten Ärzte, eine vorbildliche Nervenklinik mit christlichem Hintergrund ist in der Nähe und es mangelt auch an sozialen Voraussetzungen nicht. Ich frage mich auch, was die Täter gegen meine Verlobte haben könnten. Die Frau hat niemanden etwas getan. Was muss in diesem Menschen für ein Hass sein, das Ihnen das Leben einer schwer kranken jungen Frau egal ist ?

Leider hat mich meine Verlobte aber Ende August 2015 auch verlassen und hat mich mit 7000,- € Schulden alleine gelassen. Obwohl mich das sehr betroffen gemacht hat, will ich darüber weder schmutzige Wäsche waschen oder sonst wie polemisieren. Sie ist krank, hat eine Persönlichkeitsstörung, handelt von daher meines Erachtens emotional nicht angemessen und ist darüberhinaus allem anschein nach auch sehr schlecht beraten. Aber bei allem Verständnis für Ihre Situation – Sie will leben und das muss ich auch bei allem Verlustschmerz akzeptieren – ich habe auch mein Päckchen zu tragen. Man kann Ihr keine Schuld an meiner Situation geben, aber sie trägt immerhin eine Verantwortung.

Aber wie auch immer: Diese Schulden müssen beglichen werden und ich muss das jetzt alleine schaffen !

Doku vom 5. September 2016 auf RTL ( 30 Minuten Deutschland )

http://www.eikon-film.de/produktion/justice-cybermobbing-1018.html

Abschluß:

Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben und mich an jeden Strohhalm halten, der zur Ergreifung der Täter führen könnte.

Ich möchte Sie mit aller Demut bitten, mich dabei zu unterstützen und mir mit einer kleinen Spende zu helfen. Mein Wunsch ist es, wieder das Leben zu erreichen, was ich vor diesen Attacken geführt habe. Ich möchte wieder der sein, der ich vorher war. Ein gesunder und fröhlicher Mensch, den man gegrüßt hat und der sein Leben gemeistert hat. Ich möchte wieder Musik machen können, Leute unterrichten und auch musiktherapeutisch arbeiten.. Dazu gehört, das ich von hier, wo ich jetzt lebe, wegziehen muss. Egal wo hin. Nach alldem was hier mit mir gemacht wurde, bin ich eine „unerwünschte Person“. Weiter kommt dazu, das die besagten Schulden beglichen werden müssen und ich weiß nicht wie. Das entfacht in mir eine heftige Angst obendrein und ich brauche einfach Hilfe. Die Summe von 7000,- muss ich nun alleine zurückzahlen und mit einer sog. Hart-4 Bemessung ist das recht schwer, denn ich muss z.Zt. jeden Monat 200,- € abbezahlen.

Ich benötige Ihre Spenden um die entstandenen Schulden zu begleichen und um meinen Umzug zu finanzieren. Sollte ich mehr Geld bekommen wie ich tatsächlich brauche, werde ich eine Organisation aufbauen, die Opfern von Cybercrime hilft und unterstützt ! Wer sich hier drann beteiligen möchte, kann sich auch gerne bei mir melden.

Zitat: „Wir haben über 80.000.000 Menschen in Deutschland. Wenn jeder einzelne davon, nur einen weiteren Menschen glücklich macht, hätten wir keine Probleme mehr.“ Wenn jeder einzelne von diesen 80.000.000 Menschen nur einen Cent geben würde, wäre nicht nur ich wieder gesund und sozial abgesichert, sondern ich kann der Gesellschaft wieder auch nützlich sein. Ich könnte weiteren Opfern von Cybercrime wieder helfen zurück ins Leben zu finden.

Ich möchte mich bei Ihnen für das Interesse an meinem Fall bedanken und würde mich sehr über eine Unterstützung Ihrerseits – egal welcher Form – freuen.

Wenn Sie Ermittler oder Jurist sind und wollen mehr Informationen zu meinem Fall erfahren wollen, bin ich unter gewissen Umständen auch gerne bereit, Ihnen alles dafür zur Verfügung zustellen, was ich gesammelt habe. Sie können dann auch gerne, die zuständigen Behörden um Auskunft oder Akteneinsicht bitten.

Ich habe ein Buch über diese Sache geschrieben in dem der Verlauf und auch der daraus entstandene Rattenschwanz präziser beschrieben ist. Wer Interesse daran hat kann es gerne unter folgenden Daten erwerben:

Volkssport Cybermobbing

Taschenbuch: 196 Seiten

Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (24. Juli 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3738604170

ISBN-13: 978-3738604177

Preis: 12,99 €

Hochachtungsvoll

Ralf-Axel Krause

Stand: Wahlstedt, am Montag, 4. Januar 2016